Basketball-Regelkunde: Das Spielfeld



Das Spielfeld: Spielfeld, Linien & Felder


Basketball wird auf einem rechteckigen Spielfeld gespielt, welches 28m lang und 15m breit ist. Es kann aber auch bis zu 4m in der Länge und bis zu 2m in der Breite kürzer sein. Die Höhe der Decke muss mindestens 7m betragen. Die Linien im Spielfeld müsse 5cm breit und gut sichtbar sein. Die Mittellinie teilt das Spielfeld in zwei identische Hälften. 5,8m von der Grundlinie entfernt befindet sich die Freiwurflinie, welche 3,6m breit ist. Diese begrenzt die Zone mit ihren schräg zur Grundlinie laufenden Linien.

Die Spielfelder in Hallen bestehen zumeist aus Parkett-Boden (in allen europäischen Spitzenligen vorgeschrieben) oder Linoleum-Belag, während auf den Freiplätzen zumeist Asphalt zu finden ist.

Die Begrenzungen des Spielfeldes haben bestimmte, allgemein gültige Bezeichnungen:

  • Die Linien auf der Längsseite heißen Seitenlinien.
  • Die Linien am Ende des Spielfeldes werden als Endlinien oder Grundlinien bezeichnet.
  • Die Abgrenzung zwischen den beiden Spielhälften ist die Mittellinie.
  • In der Mitte des Spielfeldes ist der Mittelsprungkreis eingezeichnet, in dem der Sprungball zur Eröffnung des Spieles ausgeführt wird.


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Das Spielfeld: Freiwurfraum & Freiwurflinie


Der Freiwurfraum oder "die Zone" ist der Bereich des Feldes, in dem sich das Hauptgeschehen abspielt. Während sie in den USA die Form eines Rechtecks hat, ist die Zone in Europa wie ein Trapez geformt. Ein Angreifer darf sich nicht länger als drei Sekunden im Freiwurfraum aufhalten, für den Verteidiger gibt es keine zeitlichen Begrenzungen.

Ein Spieler, der im Wurf gefoult wurde, erhält Freiwürfe, die von der Freiwurflinie ausgeführt werden. Diese Schüsse sind "frei", da der Schütze ohne störenden Verteidiger werden darf. Der Freiwerfer darf die Freiwurflinie nicht berühren oder überschreiten, bevor sein Wurf den Ring berührt hat, andernfalls würde ein Treffer annulliert werden.

Die anderen Spieler stehen an der seitlichen Begrenzung der Zone oder hinter dem Werfer. Sie dürfen den Wurf in keiner Form beeinflussen. Die Zuschauer, die hinter dem Korb sitzen, versuchen normalerweise durch Schreien, Auf- und Abspringen, winken und ähnlichem den gegnerischen Werfer zu irritieren.


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Das Spielfeld: 3-Punkte-Linie


Die Drei-Punkte-Linie ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Spielfeldes. In Deutschland wurde diese Markierung erst Ende der 80er-Jahre eingeführt. In den amerikanischen Profiligen gibt es sie schon wesentlich länger und ihre Entfernung vom Korb wurde mehrfach geändert.

Jeder Wurf, der hinter dieser Linie abgefeuert wird - selbst ein Verzweiflungswurf über das halbe Feld kurz vor Spiel- oder Halbzeitende - wird mit drei Punkten gewertet. Die Füße des Werfers müssen beim Wurf vor der Linie sein und dürfen diese so lange nicht berühren, bis der Ball die Hand des Schützen verlassen hat. Selbstverständlich kann er danach hinter der Linie landen bzw. darf während des Wurfversuches in der Luft über der 3-Punkte-Linie sein.


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Das Spielfeld: Rück- & Vorfeld


Wenn du an das gesamte Spielfeld denkst, teile es auf in Vorfeld und Rückfeld. Das Vorfeld ist die Hälfte, in der die Angreifer ihren Korb haben. Als Rückfeld bezeichnet man demzufolge die andere Hälfte. Somit ist das Rückfeld der einen Mannschaft gleichzeitig das Vorfeld der anderen Mannschaft.


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